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Das Fukusa ist ein Tuch aus Seide, das während der Teezeremonie vom Gastgeber für die Reinigung der Teegeräte benutzt wird. Bevor der Gastgeber die Teezeremonie beginnt, trägt er das Fukusa seiner Hüfte. Dabei wird das Fukusa in einer vorgeschriebenen Weise gefaltet. Der Gastgeber wird vor den Gästen die Natsume (Matchadose) und den Chashaku (Teelöffel aus Bambus) reinigen, dabei wird das Fukusa wieder in einer bestimmten Reihenfolge gefaltet.
Das Fukusa ist an drei Seiten vernäht: diejenige Seite, die nicht genäht ist, wird wasa genannt. Das rote oder orangefarbene Fukusa ist für Frauen bestimmt, und das in violetter Farbe ist für Männer gedacht. Diese beiden Farben sind heilige Farben in Japan. Das dunkle Violtet steht für Yin – den Schatten, das Dunkle, das Kühle, das Feuchte, das Erdhafte und das Weibliche. Das helle Rot steht für Yang – das Feuer, das Licht und das Männliche. In der Philosophie von Yin und Yang sollten das Mänliche und das Weibliche immer für einen Ausgleich sorgen, damit Dinge und Menschen in einem harmonischen Gleichgewicht stehen. Frauen tragen daher zum Ausgleich ihrer vorherrschenden Yin-Energie das helle Tuch mit »männlicher« Farbe – und Männer tragen umgekehrt die weibliche Farbe. Auch als Gast bringt man immer ein eigenes Fukusa mit.
Hier die Fünf wichtigen Dinge, die man zum Teezeremonie als Gast mitbringen soll: